Lassan
- Jost Sagasser M.A.

- vor 24 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Vorgestern Nachmittag erreichte ich mit meinem vollbepackten Golf 8 das kleine Städtchen Lassan nahe Anklam in Mecklenburg-Vorpommern. Es liegt nahe der Insel Usedom etwas abseits. Ein festes Domizil, das ich laut Vorhaben im Norden Deutschlands finden wollte, habe ich noch nicht. Lassan hat viele leer stehende Häuser und die Abwanderung junger Menschen an andere Orte, wo erwerbsmäßige Arbeit vorzufinden ist, ist sehr groß. Dies erfuhr ich bei einem Gespräch heute mit der Vermieterin meines Airbnb vor Ort. Dennoch bietet der Ort mit seinen ca. 700 Einwohnern Naturerlebnisse und Ansätze eines kulturellen Lebens. Ich freue mich, Einkaufsmöglichkeiten in Lassan zu wissen und nutze sie. Ich bin noch bis zum 17.08.2026, also über meinen 62. Geburtstag am 15.08.26 hinaus hier und hoffe, an diesem Platz eventuell Möglichkeiten zur Vermarktung meiner Kunst zu gewinnen.

Suche nach Vermarktung im Norden
Dies wäre die Voraussetzung für eine Seßhaftwerdung und würde weiterhin sicherlich neue Türen zum Finden eines Domizils öffnen. Ich bin begeistert von Natur, Wasser und Stille an den Orten, die ich im Norden Deutschlands bisher in 10 Tagen seit meinem Aufbruch aus Aschaffenburg kennenlernen durfte. Mein Airbnb hier ist sehr wohnlich, ich höre Musik über Youtube music und weiß mich zu beschäftigen. Der Küchentisch dient als Base für Laptop, iPhone und Milchkaffee - der Rest ist quasi ein Selbstläufer. Achso, die Tasten bediene ich. :D
10 Tage on the road
Meine 10-tägige Reise führte mich auch an 7 Tagen über die Insel Rügen. Dabei bereiste ich auch wieder Mönchsgut, wo ich das Haus von Judith Rakers lokalisiert weiß. In der letzten Woche erreichte ich den Ort um 2.30 Uhr nachts. Ich fuhr am Haus vorbei, schaute hin und parkte meinen Golf 8 500m weiter an einem sehr ruhigen Ort. Meine feuchte Wäsche packte ich, wach wie ich war, aus dem Fonds meines Golf, zog meinen Wäscheständer hinter der Heckklappe hervor und stellte ihn neben der kaum befahrenen Straße auf. Wenig später hing die Wäsche auf dem Ständer zum Trocknen. Tags zuvor hatte ich sie in einem Waschsalon in Göhren/Rügen gewaschen. Nachdem die Wäsche im Rügener Wind hing, machte ich mich auf den Weg zu

Judiths Haus. Ich war sogar der Vermutung erlegen, sie käme durch die Nacht von ihrem schönen Haus entgegen. Ich habe Judith in dieser Nacht auf meinem Weg leider nicht getroffen. Deshalb lief ich zurück zu meinem Golf und hängte im Regen gegen 4.00 Uhr meine Wäsche ab, als das Licht des neuen Tages von Osten aufstieg. Ich gab nicht auf: Gegen 5.30 h fuhr ich durch durch das halb geöffnete Gittertor ihres Grundstücks direkt vor Ihre Haustür. Da Judith vermeintlich noch schlief, drückte ich nicht ihre Haustürklingel. Rückwärts konnte ich darauf durch das Gittertor nicht hinausfahren - das war mir klar. Also drehte ich vor ihrem Haus und fuhr mit der Front zuerst durch das geöffnete Gittertor, um die Straße zu erreichen. :D
Ich bin weiterhin auf dem Weg zur Liebe meines Lebens. <3




